Eine erfolgreiche Black Jack Strategie zu spielen,ist das Ziel eines jeden Spielers welcher mit System Geld verdienen will. Aber welche Faktoren beeinträchtigen den Erfolg beim Black Jack. 

Wenn Aberglaube und vorgefasste Meinungen die Entscheidungen einer Black Jack Strategie beeinflussen, dann sollte man sich zwangsläufig mit diesen Faktoren auseinandersetzen. Anhand von beispielhaften Spielsituationen belegen wir Fehlentscheidungen von „überzeugten“ Spielern,die durch ihr zweifelhaftes „Wissen“ eine gute Gewinnchance liegen lassen.

Wer regelmäßig Black Jack spielt,wird immer wieder bei bestimmten Situationen Spieler erleben,die mit vollster Überzeugung “ Weisheiten“ von sich geben,die den richtigen Entscheidungen der Basis-Strategie diametral entgegenstehen.

black jack strategieBlack Jack Spiel – 1. Folgende Situation wollen wir betrachten.

Die Bank hat eine KLEINE KARTE aufgedeckt,alle Spieler müssten im Sinne der Basis-Strategie stehen bleiben. Aber einer sagt(und tut es auch) : „Einer muss ziehen!“ Diese irrationale Entscheidung hat nichts mit einem ernsthaftem Black-Jack Spiel zu tun. Weiterhin wird auch in diesem Fall der betreffende Spieler nur die positiven Ausgänge seiner Entscheidung im Gedächtnis behalten. Die negativen Ereignisse werden aber verdrängt.  Er wird so bestärkt, auch in Zukunft „falsche“ Entscheidungen zu treffen und diese für richtig zu erachten. Wer mit Blackjack Geld verdienen will,sollte diese Aspekte dringen beachten.

2. Situation im Black Jack Spiel.

Die Bank hat eine 2 aufgedeckt ,der Spieler hat 12. Weit verbreitet ist der Irrglaube unter Black-Jack-Spielern,dass allein eine aufgedeckte „KLEINE KARTE“ der Bank den Erfolg garantiert. Bei einer aufgedeckten 2 verkauft sich die Bank nur in rund 35% aller Fälle. In dieser Konstellation erzielt der Spieler auf Dauer bessere Ergebnisse,wenn er zieht.

3. Situation bei einer Black Jack Strategie.

Die Bank hat ein Ass aufgedeckt,der Spieler hat einen Black Jack. Er nimmt sofort EINFACHES GELD(even money) bzw. versichert sich in den Fällen, wo diese Option nicht angeboten wird. Warum ist die Bank so „freundlich“ und bietet even money an? Weil sie selbstverständlich einen Vorteil davon hat. Auf Dauer verliert derjenige,der stets even money in dieser Situation nimmt, 0,4% seiner Einsätze.

4. Situation.

Die Bank hat ein Ass aufgedeckt ,der Spieler hat 20 oder 21 Punkte. Er versichert sich,“ weil er eine gute Hand hat und nur gute Hände versichert“. Durch dieses törichte Verhalten,man muss es wirklich so nennen,verliert er auf lange Sicht 7,68% seiner Einsätze.

5. Situation.

Der Spieler hat 18 Punkte (soft 18,d.h. ein Ass und eine 7) gegen eine 9 oder eine 10 der Bank. Die überwiegende Mehrzahl der Spieler bleibt in diesem Fall stehen, weil ja eine 18 ja eine „gute“ Hand ist. Leider ist das jedoch in diesen und anderen Fällen nicht so,weil – wie wie mehrere amerikanische Black-Jack-Profis empirisch ermittelt haben – die durchschnittliche Gewinnerhand 19 Punkte ist!

Mit anderen Worten,18 Punkte sind auf Dauer in diesen Konstellationen eine Verlusthand. Man muss also alles tun,eine derartige Hand durch Ziehen weiterer Karten zu verbessern. So schwer das auch manchen fallen mag. Das bitte unbedingt bedenken.

6. Situation.

Im Verlaufe des Spiels kommt ein Ass. Weit verbreitete Aussage von Black Jack Spielern: „Auf ein Ass folgt eine Zehn“,also wird nicht mehr gezogen. Ebenfalls verzichtet man in diesem Fall auf die Möglichkeit,seine Hand durch Ziehen weiterer Karten zu verbessern.

Es ist zu erwähnen,dass die aufgeführten Situationen keinen Anspruch auf Vollständigkeit im Hinblick auf irrationale Entscheidungen von Black-Jack-Spielern erheben. Ich will nur einmal darauf hinweisen,wie leichtfertig sehr oft Geld verschenkt wird,indem man von mathematisch fundierten Vorgaben abgeht. Black Jack kann nur so erfolgreich gespielt werden.


KLEINE KARTE – Karte vom Wert 2 bis 6.

BASISSTRATEGIE – Grundstrategie,wann eine weitere Karte zu verlangen ist und wann keine. Außerdem wird in dieser Strategie festgelegt,wann zu teilen ist und wann verdoppelt werden muss.

EINFACHES GELD – Hierunter versteht man eine 1-zu-1 Auszahlung.

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